Die energetische Welt der Kinder

Von: Andreas Rodius

In der folgenden Betrachtung möchte ich Sie in die energetische Welt der Kinder führen und erläutern, wie das Natur-ferne Leben unserer modernen Zivilisation ein Spannungsfeld in ihrer Wahrnehmung herbeiführt. Ich beschreibe die möglichen Folgen für unsere Kinder und zeige Lösungen auf, wie verantwortungsvolle Heiler den Weg zum Heil-Sein eröffnen können.

Ein erwachsener Mensch, der sich vom „einzigen großen Energiefeld“ getrennt hat, trifft in zunehmenden Maße Entscheidungen, welche die Schöpfung nicht mehr berücksichtigen. Über viele Inkarnationen hinweg haben sich immer mehr Menschen entschieden, aus dieser Gesamtheit auszusteigen – mit fatalem Ergebnis: Das Fehlen ihrer natürlichen Anbindung macht die Menschen orientierungslos und konfrontiert sie mit den Folgen ihres Energiemangels und Informationsdefizits - sowohl im materiellen als auch im feinstofflichen Lebensbereich. Viele machen die Augen zu oder lenken sich vom Thema ab. In jüngerer Zeit haben sich hierfür Vorstellungen wie die der Indigo- oder Kristallkinder oder inkarnierter Engel, die die Erde retten sollen, etabliert. Diese völlige Aufgabe der Eigenverantwortung bezieht in manchen Fällen die eigenen Kinder mit ein - das hat dramatische Folgen. Anbindung ans Energiefeld Das Neugeborene ist immer am „einzigen großen Energiefeld“ angebunden und findet sich nun in einer unnatürlichen „Kunstwelt“ wieder. Da zumeist beide Elternteile „abgebunden“ sind, ist es ihm unmöglich, über die Welt der Gefühle und imaginären Bilder non-verbal Kontakt aufzunehmen. Negative Kräfte und schwächende Wesen dringen ungebremst zum Baby durch. Die abgebundenen Eltern erkennen das nicht und können es daher nicht davor schützen. Das Meridianfeld der Erde ist durch unmäßige Bebauung nur eingeschränkt funktionsfähig, was bei Mensch und Tier zum Verlust der Erdung führt, so dass lediglich ein eingeschränkter Energieaustausch möglich ist - mit negativen Folgen für die Gesundheit. Hinzu kommen körperliche Belastungen durch Gifte (z.B. in Nahrungsmitteln, Textilien, Baumaterialien, Umweltgifte) sowie durch Strahlung (Funk, Strom, Radioaktivität). Ein großes Problem sind zudem die psychischen Belastungen der Eltern, die dem Kind ungewollt Sorgen, Neid, Wut und Gewalt signalisieren. Alle diese negativen Einflüsse dringen ungefiltert in das Energiefeld des feinfühligen, am einzigen großen Energiefeld angebundenen Kindes ein und verursachen ein inneres Chaos. Ein Ventil können dann Symptome und Erkrankungen sein wie ADHS, Autismus, Sozialisationsprobleme oder Allergien.

Wenn dann noch die Idee der Indigokinder nach dem Motto „Du verantwortest mit deiner Existenz meine Errettung“ auf das Kind projiziert werden, ist der Super-GAU im Energiefeld des Kindes vorprogrammiert. Destruktiver Gruppeneffekt

So aufs Leben „vorbereitet“, kommt das Kind in den Kindergarten. Noch ist es angebunden, wenn auch Hin und Hergerissen zwischen seinen Erlebniswelten: Einerseits eine harmonische Welt, die es über die Angebundenheit als eine Realität erlebt, andererseits eine erschreckende Welt in seiner realen sozialen Erfahrung. Im Kindergarten treffen nun viele solcher Schicksale zusammen und jedes dieser Kinder bringt die Gedankenfelder seiner Umgebung mit in die Gruppe. Besonders auffällig wird der Kontrast, wenn Kinder aus einem geschützten familiären Umfeld dem ausgesetzt werden. Die Beobachtung eines 4-jährigen Mädchens ergab folgenden Tagesablauf in Bezug auf sein Energiesystem: Das Mädchen kommt emotional unausgeglichen und unruhig aus dem Kindergarten nach Hause. Erst nach mehreren Stunden schafft sie es, ihr inneres Gleichgewicht wieder zu finden – und das obwohl es sich in einem optimierten Umfeld mit Schutzsiegel, gereinigten Räumen und überwachter Erdung des Wohngebäudes über das Erdmeridianfeld befindet. Ihre Erdung ist jetzt wieder vollständig, ihre Chakren sind im harmonischen Gleichgewicht, und die Durchlässigkeit gegenüber dem Energiefluss ist wieder gegeben. Am nächsten Tag wiederholt sich der gesamte Prozess.

Spagat zwischen den Welten

Was aber passiert mit ungeschützten Kindern? Sie werden sich aus dem feinfühligen System der Schöpfung abbinden, um diesem täglichen Gefühlsspagat zu entkommen. Dann funktioniert der Energieaustausch nur noch rudimentär, und der Informationfluss ist völlig blockiert. Das Kind wird diesen isolierten Zustand als befreiend erleben, denn erst durch die Loslösung aus der Schöpfung wird die heutige Zivilisation erträglich, weil Gefühle und Informationen von außen, Blockaden im eigenen Energiesystem und die Gefahren nicht mehr wahrgenommen werden müssen. Für ein Kind, das sich trotz dieser Konflikte nicht abbindet, beginnt ein Spagat zwischen den Welten. Durch seine Anbindung an das „einzige große Energiefeld“ ist es im Besitz vieler Informationen, die der Erwachsenenwelt wie auch seinen Mitschülern völlig fehlen. Am Beispiel des 4-jährigen Mädchens zeigt sich dieser Spagat wiederum: Im Leben außerhalb ihres geschützten Wohnraums wird sie mit egozentrischen Handlungsmustern, Falschheit usw. konfrontiert und trainiert die Anpassung daran. Sie durchspielt beide Muster, wägt sie gegeneinander ab und erlernt hierbei, zweigleisig zu leben: eine Rolle, die der Kulturwelt gerecht wird, und eine Rolle im Verbund mit der Schöpfung. Ab einem Alter von 12 Jahren ist ein solches Kind darin so geübt, dass es im energetischen Sinn erwachsen ist und nach Menschen sucht, die in gleicher Weise leben. Da dieses Kind ein doppeltes Arbeitspensum gegenüber seinen Mitschülern in derselben Entwicklungszeit zurücklegt, ist es leicht möglich, dass es leistungsmäßig in der Schule zurückfällt. Auch Lustlosigkeit gegenüber dem Schulbesuch oder gegenüber sinnentleerten, stereotypen Abläufen kann sich zeigen. Viele der betroffenen Kinder sind krankheitsanfälliger und empfindlicher als ihre Altersgenossen. Gleichzeitig kann man im privaten Bereich eine Vielzahl von Fähigkeiten feststellen: Interesse am Umgang mit Tieren und Natur, Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft, Freude an sportlichen oder künstlerischen Aktivitäten, Lesen ganzer Bücherregale usw.. Im Verborgenen entwickeln sich parallel Fähigkeiten wie beispielsweise Hellsehen, heilerische Betätigungen, außermenschliche Kommunikation und andere. Was der Heiler tun kann Ein Heiler (aus der Welt der Angebundenheit) kann ein angebundenes Kind sinnvoll begleiten, indem er auf dessen energetische Durchlässigkeit achtet und Störungen aufhebt. Im Erleben des Kindes kann er derjenige sein, an dem sich das Kind orientieren und sein eigenes Handeln abgleichen kann. Allein die Erkenntnis des Kindes, dass es nicht allein und ein Außenseiter der menschlichen Gesellschaft ist, hilft ihm, authentisch und autark leben zu können. Und für die Kinder, die sich unter dem gewaltigen emotionalen und mentalen Druck der Gesellschaft abgebunden haben, stellt der Heiler eine Schutz- und Lotsenfunktion dar. Auf der feinstofflichen Ebene haben sich während der Zeit der Abbindung eine Vielzahl von Faktoren etabliert, die den Rückweg zur natürlichen Anbindung stark behindern, weil sie die Intuition des Menschen lähmen und sein Energiefeld stark geschwächt haben. In diesen Fällen ist die Beseitigung von feinstofflichen Fremdeinflüssen, Störfeldern sowie Blockaden und ein energetisches Aufschwingen unerlässlich. In meiner Praxis erlebe ich dabei immer öfter, dass ein differenzierter energetischer Umbau nötig ist, damit das gesamte Energiefeld auf allen Ebenen wieder durchlässig wird und harmonisch schwingen kann. Nur ein Heiler, der selbst an das „einzige große Energiefeld“ angebunden ist, kann solche einschneidenden Techniken verantwortungsvoll anwenden. So eröffnet sich der Weg wieder hin zum „einzigen großen Energiefeld“. Der Energieaustausch ist wieder ungestört möglich, und die Energiespeicher sind zu hundert Prozent gefüllt. Die Intuition und der Informationsaustausch können sich jetzt wieder voll entwickeln - auch die Erinnerung an das Gefühl des angebundenen Zustandes aus der frühen Kindheit kann zurück kommen. Wenn stark entwickelte Muster aus der Zeit der Abgebundenheit nicht so schnell aufgelöst werden können, verlangsamt sich zwar dieser Prozess, aber er bleibt immer in einem Fortschreiten begriffen, wenn der Weg konsequent weiter gegangen wird. Bei einem solchen Prozess, der über Jahre andauern kann, ist eine begleitende psychotherapeutische Behandlung anzuraten, denn viele psychische Belastungen können sich angehäuft haben und sind nicht allein auf energetischem Weg erreichbar. Wenn die Anbindung allerdings den kompletten Zustand erreicht hat, ist auch das Erlebnis der Erleuchtung von jedem erreichbar – unabhängig vom Alter. Man erfährt sie als „große Leere”, von der man vollkommen eingenommen wird. Es gilt, in diesem Moment die eigene Existenz loszulassen und eins zu werden mit allem. Dann findet man sein Bewusstsein eingebettet in das „einzige große Energiefeld“ – und damit die Voraussetzung für ein dauerhaftes Heil- Werden und Heil-Sein von Körper, Geist und Seele über alle Zeiten hinweg. Je mehr Erwachsene sich an das einzige große Energiefeld anbinden, umso mehr ebnen wir unseren Kindern den Weg in eine Zukunft, in der das Leben in Harmonie mit der Schöpfung stattfinden kann.

Andreas Rodius