Glaubensheilung
Glaubensheilung ist eine alte Heiltradition, die sich an eine spirituelle Quelle wendet, einen Gott oder Geist, der an der Heilung eines Kranken mitwirken soll.
In der christlichen Glaubensheilung kommt am stärksten von allen Heilweisen die Verbindung des Heilers zu Gott zum Tragen. In Matthäus 9.22 wird Jesus von einer Heilungssuchenden nur an seiner Kleidung berührt und sie wird dadurch gesund. Jesus sagt ihr: „Dein Glaube hat dir geholfen.“ Wer bereits Glaubenserfahrungen gemacht hat, versteht unter Glaubenskraft etwas höchst Reales in seiner Beziehung zu Gott, das den Heilungsprozess ermöglicht. Es können dadurch tiefgreifende Umkehrungen krankhafter Prozesse geschehen.
Ein Glaubensheiler verweist auf „göttliche Energie“, die durch ihn hindurchfließt, wie viele andere Heiler es auch tun. Doch beim Glaubensheiler ist der Kontakt zu Gott besonders stark. Er bittet Gott um Heilung für den Heilsuchenden.
Die Glaubensheilung ist nicht allein auf die christliche Kirche beschränkt.
Eine Heilungsfürbitte kann auch aus der Ferne stattfinden.
Autorin: Sabine Rohwer, Neun Welten e.V.


