Systemische Familienaufstellung

Systemische Aufstellungen haben enge Verbindungen in die Psychotherapie und die Psychologie und sind somit keine geistig-spirituelle Heilmethoden.

Verstrickungen in der Vergangenheit lösen, um Freiheit in der Gegenwart zu erreichen. Unser Verhalten ist zu einem großen Teil von Regeln bestimmt, die uns unbewusst sind. Diese Regeln, die wir in unseren Familien lernen, werden von Generation zu Generation weitergegeben. Neben Mustern, die uns helfen, den Alltag erfolgreich zu bewältigen, übernehmen wir auch Verhaltensweisen, die unsere Beziehungen mehr belasten als fördern.

Um diese Muster bewusst und damit auch veränderbar zu machen, gibt es verschiedene systemische Techniken. Bei dieser Arbeit kommt es zu einem Klärungsprozess, der die Teilnehmer schrittweise mit ihrer Ursprungsfamilie versöhnt und die Gegenwart von beeinträchtigenden Mustern aus der Vergangenheit befreit.

Bei der Familienaufstellung wird erfahrbar, was die eigene Veränderung bewirkt: einen tiefgreifenden Wandel im Herzen, der ordnet, strukturiert und damit heilt.

Ganz bestimmte Ordnungsgesetze wirken in unserer Herkunftsfamilie und in anderen sozialen Zusammenhängen. Das Nichtbeachten oder die Verstöße gegen diese Ordnungen der Liebe, sowie schwere Schicksalsschläge der Ursprungsfamilie werden von den Nachkommen unbewusst übernommen und stellvertretend ausgeglichen.

Durch Familienstellen ist es möglich Probleme zu erkennen und zu lösen. Wir gehen davon aus, dass alles was gedacht und getan wird, sich als Energie manifestiert, im Guten wie im Bösen.

Das Familienstellen kann bei chronischen Erkrankungen und Lebenskrisen eingesetzt werden. Die Wirkung des Familienstellens zeigt sich oft sofort. An der Reaktion der wirklichen Familie und am veränderten Verhalten einzelner Personen kann der Erfolg des Familienstellens erlebt werden. Diese positiven Energien wirken noch lange weiter. Durch die Auflösung der Verstrickungen kann Heilung geschehen.

Autorin: Micaela Zabel