Geistige Heilweisen

Heilweisen im Überblick 

(alphabetisch geordnet)

 
Besprechen (Heilgebete)

Seit Jahrtausenden haben weise Frauen und Medizinmänner in allen Kulturen Krankheiten durch heilige Gebete geheilt. Sie wurden von Generation zu Generation weiter gegeben. Diese ehemals geheimen Gebete (Sprüche, Formeln), welche beim Besprechen verwendet werden, finden für vielerlei Befindlichkeitsstörungen Anwendung. 
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Der Betroffene braucht das Besprechen nur mit offenem Herzen zuzulassen. Da Krankheiten oft durch Energieblockaden entstanden sind, kann es hilfreich sein, sich zusätzlich mit einer anderen (geistigen) Heilweise behandeln zu lassen oder eine solche zu erlernen. 
Beim Besprechen wird die Problemstelle zumeist leicht berührt (von Berührung ausgenommen sind: offene Wunden, Hautausschläge, Ekzeme oder Warzen). Die Anzahl der Besprechungen hängt von der Art und Intensität der Beschwerden ab. Auch Fern-Besprechung ist möglich.


Calligaristechnik

Korrespondierende Modelle von Reiz und Reaktion kennen wir in der Physiologie und Psychologie, Reflexe kennt unser Körper, benutzt der Kundige zu Diagnose und Therapie. Akupunktur und Akupressur arbeiten seit Jahrtausenden damit. Die Calligaristechnik geht weit darüber hinaus.
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Sie verbindet Körper, Seele und Geist, wirkt in und über Gedanken und Gefühle, im Denken, Fühlen und Wollen, in uns, über uns und außer uns, in allem was lebt, kosmisch, telepathisch usw.
Erforscht hat diese Funktionen Prof. Dr. med. Giuseppe Calligaris, beschrieben auf über 10.000 Seiten in rund zwei Dutzend Büchern, die zwischen 1901 und 1944 erschienen und alle im Bestand der Europäischen Calligaris-Akademie Dresden sind. 
Calligaris bewies: 
- Schwingungen und Kräfte von Gedanken sind nicht nur auf der Haut messbar - sie wirken in fast beliebiger Entfernung. 
- Reflexbögen funktionieren innerhalb und außerhalb des Organismus. 
- Die Haut ist durchzogen von einem Netz reproduzierbarer und lokalisierbarer Punkte und Linien mit resonanten und konsonanten Durchlassstellen, ,,Fenstern zum inneren und äußeren Kosmos”, durch die lebensbestimmende Energien, wie Licht, ein und ausströmen – wellenartige Vibrationen als ,,Echo einer höheren Intelligenz”.
Ein einfacher Reflexbogen ist zum Beispiel eine mentale Vorstellung, die Gänsehaut verursacht. Druck auf die Leber oder auf die ,,Schwimmhaut” zwischen Zeige- und Mittelfinger bewirkt Ärger, Zorn oder Hass. Umgekehrt wirken solche Gemütszustände ungünstig auf das Leber-Galle-System. 
Druck auf dem Herzen oder am Herzpunkt der Kleinfingermittellinie löst Emotionen, innere Erregung, Angst oder Sehnsüchte aus; umgekehrt ist diese Achse sensibel bei bestimmten Herzproblemen. 
Wie ein Ufer Wasser und Land verbindet oder trennt, so verbindet und trennt gleichzeitig die Haut die Innen- und Außenwelten. Verbunden sind Gehirn, Gedanken und Gefühle mit allen inneren Organen und der Haut. Jedes Glied einer solchen Kette kann Sender und Empfänger zugleich sein. Die sogenannte Reflexbogenrose nach Calligaris zeigt anschaulich 12 grundlegende Funktionen wie z.B. psycho-mentale und psycho-somatische, psycho-trope und organo-trope sowie organo-mentale Verknüpfungen, diagnostisch wie therapeutisch nutzbar, als praktisches mentales Heilen.
Die Calligaristechnik kann als Reflexzonentherapie verwendet werden, naturheilkundlich, internistisch, psychotherapeutisch, aber auch als geistiges Heilen.


Christozentrisches Heilen

Bei dieser Heilweise steht Jesus Christus im Vordergrund. Die Heilerin/der Heiler selbst ist lediglich Kanal für die göttliche Energie, die während der Behandlungen fließt. Jesus Christus verweist auf den Glauben, den Glauben an eine Heilungsmöglichkeit durch ihn, letztendlich durch Gott.
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So ist bei dieser Heilform eine Voraussetzung, dass die Heilerin/der Heiler selbst eine unmittelbare Beziehung zu Gott hat. Die Heilerin/der Heiler glaubt uneingeschränkt an Gottes Existenz, an seine Allmacht sowie an Jesus Christus, seinen Sohn.
Spricht die Heilerin/der Heiler das mit Christus verbundene Innerste des Menschen an, das Heilung des Menschen will, dann kann die Heilerin/der Heiler laut Jesus sogar „Größeres tun“ als er (Joh. 14,12-13).
Durch die Behandlung wird eine Aktivierung der Selbstheilungskräfte bewirkt.
Die Aktivierung der Selbstheilungskräfte mit Hilfe des Inneren Arztes und des Heilers Christus vermag eine wahre Ganzheitsheilung zu bewirken, die über eine Symptombehandlung hinaus geht. Heilung kann auf allen Ebenen stattfinden. Der Heilsuchende erhält durch die Behandlung auch die Möglichkeit, seinen eventuell eingeschränkten oder abhanden gekommenen Glauben an Gott wieder zu erlangen.
Christozentrisches Heilen ist eine spezielle Form des Dienens und wird ausschließlich aus Liebe zu den Mitmenschen praktiziert. Die Liebe ist dabei das tragende Fundament.
Nur Jesus Christus steht im Vordergrund, nicht die Heilerin/der Heiler und ebenso wenig wie Engel, Geistwesen oder Geistführer.

 
Clearing

Wer sich mit dem Thema Reinkarnation beschäftigt hat, der weiß: Wenn der physische Körper stirbt, verlässt die Seele diesen Körper und geht in die geistige Welt oder anders gesagt: in die höhere Schwingung. Sie wird auf diesem Wege von Geistwesen - sehr häufig von früher verstorbenen nahen Angehörigen oder Freunden - abgeholt und begleitet.
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Viele Seelen realisieren aber nicht, dass ihr Körper gestorben ist. Die Gründe hierfür können sehr verschieden sein: Dies geschieht häufig, wenn der Tod als Schock erlebt wird, wie z.B. bei einem Unfall. Oft ist es auch so, dass die Seele das Gefühl hat, dass sie hier auf der Erde noch etwas zu erledigen hat. Was auch immer der Grund sein mag, die Seele bleibt erdgebunden. Beispiel: das Phänomen der „Poltergeister“. Diese erdgebundenen Seelen suchen sich einen Aufenthaltsort, wie z.B. Möbel, Räume, Häuser.
Viele kennen das Gefühl, in einen Raum zu kommen und eine bedrückende Stimmung wahrzunehmen – man hat das Gefühl, nicht allein zu sein. Auch solche besetzten Räume können gereinigt werden.
Auch Menschen können von diesen „heimatlosen“ bzw. erdgebundenen Seelen beeinflusst werden (siehe: Fremdeinfluss). Bei ihnen können verschiedene Beeinträchtigungen hervorgerufen werden, wie z.B. schlechte Konzentration, Stimmungsschwankungen, impulsives Verhalten, fremde Gedanken und Verhaltensweisen, das Hören von Stimmen, plötzlich auftretende Ängste und/oder Depressionen, physische und psychosomatische Probleme ohne erkennbaren Grund oder Süchte. 
Im Gegensatz zum mediumistischen Heilen arbeitet man beim Clearing in Anwesenheit und unter Einbeziehung der hilfesuchenden Person. Besetzungen können gelöst werden, indem man mit diesen Seelen spricht und ihre Nöte, Ängste und Schmerzen annimmt und versteht. Dann sind sie meistens bereit, an den für sie richtigen Platz in der geistigen Welt zu gehen. Das kann nur freiwillig geschehen und nicht unter Zwang. In der Arbeit unterstützen Clearing-Praktizierende ihre Klienten, indem sie ihnen eine „mentale Lichtsäule“ bauen. Der Besetzte, auch Wirt genannt, ist aufgefordert, die Loslösung zu unterstützen. Für ihn bedeutet das die Konfrontation mit seinen eigenen Themen. Er muss loslassen und z.B. mit dem Gefühl der Verlassenheit umgehen lernen.


Gebetsheilung

Bei dieser Heilform bittet der Heiler Gott in einem Gebet um Heilung für den Heilsuchenden.
Der Heiler legt dem Heilsuchenden die Hände auf den Kopf, auf die Schultern, auf eine schmerzende Stelle (siehe auch: Handauflegen) oder berührt ihn nicht. Er spricht ein Gebet – laut oder leise.
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Es kann ein bekanntes Gebet sein. Recht beliebt ist z.B. Das Vaterunser, das von Jesus formulierte, älteste Gebet der Christenheit (Matthäus 6, 9-13; Lukas 11,1-4) oder ein anderes, das dem Heiler in dem Moment der Behandlung für den Heilsuchenden in den Sinn kommt. 
Das Gebet unterstützt die Einfühlung und das Bewusstsein, ein Kanal für Gottes Hilfe zu sein. Der Heiler vertraut darauf, dass Gott das geschehen lässt, was ER in der Situation für den Heilsuchenden für richtig und nötig erachtet.
Im frühen Christentum wurde hier von „Pneuma“ (griech.; Geist) gesprochen, dem sogenannten Lebensatem oder dem Heiligen Geist, der auf diese Weise übermittelt wird. Diese Praxis wurde bei Heilungsfürbitten und zu Segnungen angewendet (Matthäus 19, 13 oder Markus 8, 23). Aus der Bibel weiß man, dass Jesus und seine Jünger oft die Hände zur Heilung auflegten. Vorher jedoch fragte Jesus die zu heilende Person: „Willst du gesund werden?“ (Johannis 5, 6). Durch diese Frage wird der Heilsuchende dazu veranlasst, sich darüber bewusst zu werden, ob er wirklich gesund sein will.
Im Gebet tritt der Mensch im Innersten seines Herzens vor die Gegenwart Gottes. Geschieht das in aufrichtiger Hingabe, so geht vom Gebet eine wunderbare, heilende Kraft aus.
Die Gebetsheilung ist eine Behandlungsform, bei der die Funktion des Heilers besonders deutlich wird: Der Heiler ist Kanal und Werkzeug. Der Heiler bittet Gott um Heilung, wohl wissend: SEIN Wille geschehe. Man glaubt fest an die göttliche Heilkraft.
Es ist nicht die Aufgabe der Gebetsheilung, die Schulmedizin zu ersetzen. Das kann und soll sie auch nicht leisten. Aber die Gebetsheilung ergänzt die Schulmedizin ausgezeichnet um eine spirituelle Komponente.

 
Geistchirurgie - geistige Operationen

Unter Geistchirurgie versteht man a) die Durchführung von Operationen mit bloßen Händen und einfachen Werkzeugen, oder b) die rein geistige (unblutige) Operation. 
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Im ersten Fall „greift“ der „Operateur“ mit seinen Händen in das Körperinnere, woraufhin Blut austritt und er oft auch Gewebestücke, tumorartiges Gewebe, Fremdkörper und ähnliches vorzeigt. Bei diesen „Operationen“ gibt es keine Sterilisation oder ähnliches, sie finden in Hütten, Privathäusern oder Praxen statt. Besondere Verbreitung findet die Praktik der blutigen Geistchirurgie auf den Philippinen und im südamerikanischen Raum.
Im Falle der rein geistigen (unblutigen) Operationen ist kein „Operationsfeld“ sichtbar. Die Operation wird allein mittels Gedankenkraft, oft mittels Visualisierung, durchgeführt.
Bei diesen Vorgängen wird der „Geistchirurg“ für gewöhnlich vom Geist eines verstorbenen Mediziners geführt, welcher während der Behandlung im Körper des Behandlers residiert und die Behandlung vornimmt. 

 
Glaubensheilung

Glaubensheilung ist ein Begriff mit unterschiedlichen Auslegungen. Generell gesehen ist Glaubensheilung eine alte Heiltradition, bei der man sich an eine spirituelle Quelle, einen Gott, Geist oder an ein Wesen mit der Bitte um Heilung einer bestimmten Person wendet. In allen Religionen ist Glaubensheilung in den unterschiedlichsten Formen auffindbar.
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Christliche Glaubensheiler glauben uneingeschränkt an eine Heilung durch Gott. Sie bitten Gott um Heilung für den Heilsuchenden. Göttliche Energie durchströmt den Heiler als Kanal, erreicht den Heilsuchenden und durchwirkt ihn, so dass dessen Selbstheilungskräfte aktiviert werden und Heilung auf allen Ebenen stattfinden kann. In der christlichen Glaubensheilung kommt, neben christozentrischem Heilen und der Gebetsheilung, im Vergleich zu anderen geistigen Heilweisen am stärksten die Verbindung des Heilers zu Gott zum Tragen.
Unter Glaubensheilung kann ebenso der bedingungslose Glaube des Heilsuchenden an Gott verstanden werden. Hinweise darauf stehen in der Bibel. In Matthäus 9, 22 berührt eine Heilungssuchende Jesus nur an seiner Kleidung und wird dadurch gesund. Jesus sagt ihr: „Dein Glaube hat dir geholfen.“
Andere Bibelstücke zeigen hingegen, dass die Heilsuchenden nicht unbedingt an Gott glauben müssen, um zu gesunden. So heilte Gott auch Nichtgläubige, wie einen syrischen General (2. Könige 5, 1-14) sowie einen babylonischen König (Daniel 4, 28-37).

 
Handauflegen

Handauflegen zählt zu den ältesten aller Heilmethoden. Hinweise darauf finden sich bereits auf Höhlenzeichnungen der Steinzeit, in alten ägyptischen Schriften. Im frühen Christentum oder der griechischen Antike zählte das Handauflegen ebenfalls zu den anerkannten Heilmethoden.
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Handauflegen ist eine der ursprünglichsten Methoden und sie scheint den meisten Menschen fast instinkthaft geläufig. Wer beobachtet, wie Mütter und Väter mit kleinen Kindern umgehen, die sich verletzt haben, kann sehen, dass sie fast immer automatisch die Hände auf die Verletzung legen.
Heiler unterscheiden verschiedene Formen des Handauflegens: Manche Heiler übertragen beim Handauflegen ihre eigene Energie und Vitalität auf den Kranken. Dieses oft al magnetisch bezeichnete Handauflegen hat eine Erschöpfung der Energie des Heilers zur Folge. Er muss sich nach den Behandlungen wieder aufladen, wenn er nicht völlige Erschöpfung und vielleicht sogar Erkrankung riskieren will.
Die meisten Handaufleger sehen sich aber lediglich als Kanal für heilende Energien, die sie aus einer göttlich-schöpferischen Quelle weiterleiten in den physischen und/oder fein-stofflichen Körper des Kranken. Für diese Form des Handauflegens muss der Heiler keine komplizierte Ausbildung absolvieren. Es genügt, wenn er sich liebevoll und mit Mitgefühl geistig mit dem Kranken verbindet, um die Heilungsenergie bittet und sie dann, ohne eigenes Wünschen und Wollen, durch die Hände direkt in den Körper oder in die Aura des Kranken fließen lässt.
Es erfordert für die meisten Menschen Übung, diesen Zustand der inneren Leere herzustellen, aus dem heraus die Heilungsenergie ganz rein fließen kann. Wenn der Heiler diesen Zustand aber erreichen und halten kann, fließt die Heilenergie von Behandlung zu Behandlung besser. Gleichzeitig kann der absichtslose Heiler sicher sein, dass er mit seinem Tun nicht gegen die kosmische Ordnung verstößt. In dieser Form gleicht die Behandlung einem Gebet, das durch Auflegen der Hände unterstützt wird.
Ob die Hände direkt auf den Körper oder nur in die Aura gelegt werden unterscheidet die einzelnen Richtungen des Handauflegens. So bleiben die Hände beim Therapeutic Touch in der Aura, werden z.B. beim Reiki in bestimmten Positionen auf den Körper gelegt und in der Tradition von Harry Edwards direkt auf den Körper. 
Jede der verschiedenen Richtungen hat ihre Vorzüge und viele Handaufleger beherrschen mehrere Methoden, die sie je nach Bedarf anwenden.
Bei manchen Methoden werden gezielt so genannte Störfelder im Körper gesucht und der Heiler versucht, sie zu beheben. Für solche absichtsvollen Formen des Handauflegens ist eine gründliche Ausbildung unabdingbar! Der Heiler muss Kenntnisse erwerben, die ihm ermöglichen, verantwortungsvoll mit den heilenden Energien umzugehen.
Allen Heilmethoden gemeinsam ist, dass sie ein geistiger Weg sind und die spirituelle Entwicklung des Heilers an die Heilfähigkeit gekoppelt ist. Die Auseinandersetzung mit sich selbst und die Beschäftigung mit spirituellen Fragen sowie regelmäßige Meditation befähigen den Heiler Zugang zu immer höheren und feineren Energien zu erhalten und dadurch die Heilungsenergie besser leiten zu können.
Auch Handauflegen ist keine Methode, die erlernt wird und dann unveränderlich praktiziert wird. Es ist ein Weg zu sich selbst, der dem Heiler ermöglicht, anderen zu helfen und einen Weg aufzuzeigen.                                                

 
Heilungsgottesdienste

Der Heilungsgottesdienst ist eine Form des christlichen gottesdienstlichen Feierns, in dem das Gebet um Heilung von Krankheit, Leiden und Gebrechen im Mittelpunkt steht.
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Heilung als ein wichtiges Thema christlichen Glaubens wurde in dieser Folge vor allem im 20. Jahrhundert in der Kirche und Theologie wiederentdeckt und für die gottesdienstliche Praxis wiedergewonnen. Im 21. Jahrhundert wird der Heilungsgottesdiest in manchen Kirchen, christlichen Glaubensgemeinschaften und Freikirchen sowohl im kleineren Rahmen der Seelsorge als auch im größeren Rahmen eines Gottesdienstes praktiziert. Das Gebet um Heilung geschieht im Heilungsgottesdienst meist unter Handauflegung (siehe auch: Handauflegen). Zuweilen tritt auch die Salbung mit wohlriechendem Salböl hinzu.
Die lutherisch geprägten Gemeinden verbinden den Heilungsgottesdienst gern mit der Feier des Abendmahles. Liturgisches Ziel der dort gefeierten Heilungsgottesdienste ist es, die auch Kranke umfassende Gemeinschaft der Christen in ihrem Zutrauen zu Gott, der Menschen in ganz unterschiedlicher Weise heilt und in den Bereich seines Heils nimmt, darzustellen.

 
Huna

Huna ist hawaiianischen Ursprungs. Die Hawaiianer blicken auf ein reiches spirituelles, psychologisches, kulturelles und praktisches Erbe zurück. Ihre Medizinmänner heißen KAHUNA.
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Kahuna teilen den Menschen in drei Aspekte ein:
- das Höhere Selbst (das göttliche Selbst)
- das Mittlere Selbst (das bewusste Selbst)
- das Untere Selbst (das Unterbewusstsein)
In der modernen Psychoanalyse finden sich ähnliche Einteilungen unter anderen Bezeichnungen.
Die Hauptfunktion des Unteren Selbst ist das Gedächtnis. Dank des Unteren Selbst können wir lernen, Fertigkeiten und (gute wie schlechte) Gewohnheiten entwickeln. Jegliche Gefühle haben ihren Sitz im Unteren Selbst. Das US funktioniert wie ein Zentralspeicher (Computer). Alle Ereignisse und Gedanken,  besonders die der Kindheit, werden wertfrei gespeichert; es nimmt alles wörtlich.
Die KAHUNA haben eine Methode entwickelt, Speicherungen im Unteren Selbst, die den Menschen im Laufe seines Lebens am Glücklichsein hindern, neu zu programmieren, um so ein erfüllendes Leben führen zu können. Diese Methode kann helfen, sich von alten Programmierungen und unbewussten Mustern zu lösen. Diese wurden im Laufe der Kindheit in unserem Unterbewusstsein geprägt und stammen von verschiedenen Menschen, besonders von Eltern, Verwandten und Lehrern. Teilweise hindern diese Muster daran, glücklich zu sein.
Lange bevor ein Mensch logisch denken  und sprechen kann, tut das Unterbewusstsein sein Bestes, um mit der Außenwelt zurecht zu kommen. Um zu überleben, war es gezwungen Verhaltensmuster, Überzeugungen und Emotionen teilweise zu übernehmen. Das Unterbewusstsein kann - damals wie heute - nicht selbstständig werten und urteilen.
Es akzeptiert(e) alle Werte, Urteile, Gedanken und Vorstellungen, die ihm von Autoritätsfiguren angeboten wurden und speicherte sie. Diese frühen prägenden Jahre liefern sozusagen die Hintergrundkulisse für das restliche Leben. 
Oft befinden sich hier Blockaden, die daran hindern, bewusst Ziele und Vorstellungen zu verwirklichen.
Die meisten können sich an die Zeit bevor sie mit der Umwelt verbal kommunizieren konnten, nicht erinnern. Mit Hilfe der HUNA-Techniken kann man diese Erfahrungen ins Bewusstsein zurückrufen und angemessen verarbeiten.

 
Matrixheilung / Quantenheilung

Matrix- und Quantenheilung bezieht verschiedene Wissens- bzw. Erfahrungsgebiete ein: die Erkenntnisse der modernen Quantenphysik, der Epigenetik und der Bewusstseinsforschung und verweist auf die ursprüngliche Verwurzelung im polynesischen Schamanismus. 
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Charakteristik der Methode ist die Verbindung von zwei Punkten am Körper bzw. im Energiefeld von Mensch, Tier oder Pflanze und die Einwirkung mittels Intuition und Intention.
Matrix- und Quantenheilung basiert außerdem auf Forschungen und Publikationen von Dr. Frank Kinslow (Quantenheilung) und Dr. Richard Bartlett (Matrix Energetics), die spezifische Anwendungsmöglichkeiten geschaffen haben.
Der Begriff Matrix geht auf das altgriechische metra oder das spätlateinische matrix zurück. In der Physik nannte Albert Einstein, „das all umfassende“ einfach „das Feld“. Max Planck war es, der „das Feld“ dann „Matrix“ nannte.
Matrix- und Quantenheilung wird verstanden und praktiziert als eine praktische Anwendung der Quantenphysik, der zufolge jede Realität als Energie und Schwingung beschrieben werden kann: Biologische Informationsfelder formen ein interaktives und ständig interagierendes Energiefeld. Durch bewusstes Sein wird auf diese Informationsfelder eingewirkt. Physische und emotionale Probleme, behindernde Glaubenssysteme oder Blockaden in der persönlichen oder beruflichen Entwicklung sind aus Sicht der Quantenphysik lediglich Blockaden im Energiefeld. Diese können transformiert werden, wenn der entsprechende Impuls gesetzt wird.
Quantum Matrix® ist eine Methode der Transformation von Mustern und Konditionierungen. Die wissenschaftlichen Grundlagen dafür stammen aus den Bereichen der Energiemedizin und Quantenphysik. Darüber hinaus fließen in diese Methode u.a. Elemente des NLP, der Lichtarbeit und des systemischen Familienstellens ein.
Diese spezielle, als Markenname rechtlich geschützte Methode ist abgeleitet von den Publikationen und speziellen Ausbildungen Dr. Bartletts und Dr. Kinslows. 

 
Meditation

Meditation (lat. meditatio; das Nachdenken über; zur Mitte ausrichten; von lat. medius; die Mitte) ist eine in vielen Religionen und Kulturen geübte grundlegende religiöse oder spirituelle Praxis. 
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Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. Insbesondere in östlichen Kulturen ist sie eine zentrale religiöse und (bewusst oder unbewusst) bewusstseinsverändernde Praxis. 
Beim regelmäßig praktizierten Rückzug der Sinne, wie bei kontemplativem Sitzen oder Gehen, übt man eine bewusste Haltung ein. Hilfreich sind Wahrhaftigkeit und Gewaltfreiheit, die in den Vier edlen Wahrheiten und als Achtfacher Pfad beschrieben sind. 
Ziele sind Stille oder innere Leere, ein Zustand frei von Gedanken, oft verbunden mit einem Gefühl von Eins-Sein. Das Ziel vieler spiritueller Richtungen ist die Erleuchtung.
In westlichen Ländern wird die Meditation oft als Entspannungsmethode, zur Stressbewältigung und zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens praktiziert. 
In der modernen Medizin werden spezielle Meditationsformen auch zur gezielten Schmerzbehandlung oder in der Krebstherapie eingesetzt.
Regelmäßige Meditation wirkt nachweislich beruhigend. Die Wirkung, der meditative Zustand, ist neurologisch als Veränderung der Hirnwellen messbar. Der Herzschlag wird verlangsamt, die Atmung vertieft, Muskelspannungen reduziert. Aktuelle Forschungen weisen eine höhere Leistungsfähigkeit des Gehirns bzw. effektivere neuronale Prozesse in Folge regelmäßiger Meditation nach.
Techniken: Man kann die Meditationstechniken grob in zwei Gruppen einteilen: in die passive (kontemplative) Meditation und die aktive Meditation. 
Unter Meditation versteht man im Westen auch eine absichtslose Konzentration auf eine Tätigkeit oder einen Gegenstand. Die Konzentration ergibt sich als Folge der Versenkung - der Verstand steuert nicht. Die Tätigkeit kann aktiv manipulierend sein oder innere Kontemplation eines Gegenstandes oder einer Idee. Wesentlich ist in jedem Fall ein Zustand der „entspannten Aufmerksamkeit“; eine Umgebung ohne Störreize bzw. die Fähigkeit, seine Sinne ruhen zu lassen, sind förderlich. Vielfältige Ziele können verfolgt werden. Der Gegenstand der Meditation kann beinahe beliebig sein.
Einige der bekanntesten Meditationstechniken beziehen sich auf den Atem, die Beobachtung des Atems (Zen-Meditationstechniken, Yoga), andere wiederum, wie in der christlichen Tradition verankerte, auf das Gehen z.B. Sankt-Jakobsweg in Spanien oder das achtsame, hingebungsvolle Arbeiten. 
Eine Meditationstechnik kann allein oder in einer Gruppe unter Anleitung angewandt werden.

 
Mediumistisches Heilen

Basis dieser Heilmethode ist, dass die Seele (der Geist) den physischen Tod des menschlichen Körpers überlebt und sich auch weiterhin mit Inkarnierten austauschen kann, insbesondere aber die Tatsache, dass solche (erdgebundenen) Seelen Inkarnierte ganz erheblich stören, psychosomatisch beeinflussen und sogar krank machen können. 
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Beim mediumistischen Heilen nutzt man speziell medial begabte Menschen (Inkorporationsmedien), um mit solchen Störwesen in Kontakt zu treten, sie im Gespräch von ihrer Absicht abzubringen und damit bei den Bedrängten Genesung zu bewirken. Siehe auch: www.alkastar.de

 
Naturheilen - Heilen mit Naturenergie

Grundlage sind die Naturgesetze: 
- Jeder Wirkung (Auswirkung/Symptom) geht eine Ursache voraus. 
- Alles hat mit Polarität zu tun
- Die Energie folgt der Aufmerksamkeit 
- Alles in der Natur/Schöpfung schwingt, ist vernetzt und beeinflusst sich gegenseitig, d.h. jeder Mensch, jedes Tier, jeder Baum, jede Pflanze, Blüte usw. ist ein Energiewesen - besteht aus Energie und Information.
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So kommunizieren die zirka 70 Billionen Zellen des Menschen miteinander und darüber hinaus. Das Nervensystem gibt seine Informationen mittels elektromagnetischer Schwingungen weiter. Geist und Seele sind Informationsträger und Informationsspeicher.
Das Energiewesen Mensch kann durch verschiedene Informationen/Schwingungen von außen (Umwelt, Umfeld) und von eigenen gespeicherten Informationen (Zeit im Mutterleib, Geburt, Geburtstag, Kindheit usw.) aus der Balance geraten. 
Naturheiler bzw. Energetiker haben die Aufgabe, Energiedefizite und Energieblockaden aufzuspüren, d.h. zu analysieren, ob die Energieflüsse in Körper, Seele und Geist in Harmonie sind oder nicht.
Energetische Ungleichgewichte können durch Schwermetalle, Geopathie, Elektrosmog, Wohngifte, Impfungen, Stress, oder durch emotionale Instabilität (Wut, Ärger, Angst, Neid, Hass, Unzufriedenheit usw.) entstehen. Alles wirkt als Schwingung.
Mittels Schwingungen/Informationen von Blüten, Blättern, Pflanzen, Bäumen, Samen, Steinen oder mit Zahlenkombinationen, Zeichen, Symbolen, Bildern, Musik, Gebeten, Affirmationen, Meditationen und natürlich mit Handauflegen werden die Selbstheilungskräfte des Hilfesuchenden gestärkt, so dass die Energie wieder rhythmisch in Harmonie auf dem entsprechenden Niveau fließen kann. 
Um das Ziel einer energetischen Ausgewogenheit/Harmonie mit positiven Gefühlen zu erreichen, ist jedoch eine Mitarbeit des Hilfesuchenden notwendig und bedarf meist einer Veränderung (Loslassen, Entfernen, Weglassen, Entgiften, Entstören, Nichtkonsum usw.)
(Bitte beachten Sie: Analysen/Diagnosen sowie die gezielte Behandlung von Krankheiten und Leiden sind in Deutschland den Heilpraktikern und Ärzten vorbehalten!) Siehe auch: Schwingungsmedizin

 
Pranaheilung / Pranic-Healing

Pranaheilung hat uralte Traditionen beispielsweise im indischen Raum, aber auch in Russland. Pranaheilung ist eine Form des berührungslosen Energie-Heilens und beruht auf dem Wissen über die Gesetze der kosmischen Lebensenergie, genannt Prana, Pneuma oder Lebensatem. 
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Diese Lebensenergie ist in jedem menschlichen Körper vorhanden und ist für die Selbstheilung und die Erhaltung der Gesundheit notwendig. Ohne sie ist kein Leben möglich. 
Die Lebensenergie wird von unserem feinstofflichen Energiekörper (Aura) aufgenommen und durch die Energiezentren (Chakras) verteilt. Wenn dieses Energiesystem aus dem Gleichgewicht gerät, beispielsweise durch negativen Stress, falsche Ernährung, negative Emotionen und Gedanken, dann wird auch der physische Körper krank. 
Bei der Prana-Heilung werden ohne Berührung des physischen Körpers als erstes Blockaden und Prana-Stauungen in der Aura beseitigt und dann neue Lebensenergie in die betreffenden Bereiche gelenkt. Dadurch wird die Selbstheilung unterstützt und beschleunigt. Zu den in Europa wohl populärsten und am häufigsten gelehrten Methoden der Pranaheilung zählt „Prana-Healing nach Choa Kok Sui“, eine Wiederentdeckung und Weiterentwicklung vor allem indischer Traditionen. 

 
Reiki 

Kurzform für: Usui-System des Reiki
Das Usui-System des Reiki ist eine natürliche Heilmethode, die mittlerweile von Millionen Menschen weltweit praktiziert wird. Dabei wird universelle Lebensenergie per Handauflegen übertragen. 
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Die aus Japan stammende Methode wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von dem Japaner Mikao Usui entwickelt, auf Grundlage seiner jahrzehntelangen Forschungen und Kenntnisse im Bereich der Heilarbeit. Damit entwickelte Usui eine einfache wie wirkungsvolle Methode, die Lebensenergie zu kanalisieren und zum Wohle aller Lebewesen einzusetzen. 
Im Laufe der Jahrzehnte sind viele unterschiedliche Formen des Systems entstanden, mit verschiedenen Lehrinhalten und -strukturen.
Die Anwendung von Reiki, d.h. die Übertragung universeller Lebensenergie auf sich selbst und andere, unterstützt Heilungsprozesse und vitalisiert Körper und Geist. Wer sich selbst Reiki gibt oder über einen Reiki-Behandler die Energie erhält, empfindet dies in der Regel als wohltuend und entspannend. Innere Balance stellt sich ein, die eigene Mitte wird wiedergefunden und das Urvertrauen gestärkt.
Das Wort Reiki stammt aus dem Japanischen und bedeutet „universelle Lebensenergie“. Es setzt sich aus zwei Silben zusammen: „Rei“, dem universellen Aspekt dieser Energie, und „Ki“, der Lebenskraft, die in individueller Ausprägung durch jedes Lebewesen fließt. Auch in anderen fernöstlichen Methoden der Energiearbeit, wie beim Qi Gong oder beim Tai Chi, wird mit der Lebensenergie Ki (andere Schreibweisen: Qi, Chi) gearbeitet. Das Usui-System des Reiki ist heute das populärste System weltweit, das mit der in der Geschichte der Menschheit seit Jahrtausenden bekannten Lebensenergie arbeitet – einer Energie, die in allen großen Kulturen der Welt bekannt ist.
Nach allem, was wir heute darüber wissen, beruht die Funktionsweise von Reiki, vereinfacht gesagt, auf dem Phänomen der Schwingungsänderung. Durch Krankheit, Ärger oder Stress wird der menschliche Organismus in einen disharmonischen Zustand versetzt, dadurch geraten die Schwingungen im Körper durcheinander. 
Durch Einwirken der universellen Lebensenergie auf den aus dem Gleichgewicht geratenen Organismus kann der disharmonische Zustand in eine harmonische Schwingung zurückgeführt werden. Je nach den Umständen der Krankheit kann dies unterschiedlich schnell bzw. mit unterschiedlichem Erfolg geschehen.
Neben Heilungsvorgängen fördert Reiki auch die persönliche und spirituelle Entwicklung. Die regelmäßige Anwendung von Reiki bei sich selbst kann ein Weg der Selbstfindung sein.

 
Salbung (Krankensalbung, Ölung), Sakramente

Die Krankensalbung ist ein Sakrament der katholischen und der orthodoxen Kirche. 
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden praktizieren die Krankensalbung als „Ältestendienst nach Jakobus 5“. Auch die lutherische Kirche sieht für die Krankenseelsorge wieder eine Salbung vor, die jedoch nicht als Sakrament verstanden wird.
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Volkstümlich wird die (katholische) Krankensalbung auch Letzte Ölung genannt, wie sie früher auch offiziell hieß. Die Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium des 2. Vatikanums erklärte jedoch „Krankensalbung“ zur – so wörtlich – „besseren“ Bezeichnung. Sie ist (wie alle sakramentalen Salbungen) ein Mittel der Stärkung und Ermutigung. Die Krankensalbung soll nach der Beichte empfangen werden. Im Anschluss an die Krankensalbung ist je nach Gesundheitszustand der Empfang des Altarsakramentes möglich. Die Salbung gibt in schwerer Krankheit Anteil am Heiligen Geist und Gemeinschaft mit dem Kreuz Christi (vgl. Jak. 5,14-15). In diesem Sinn hat das Zweite Vatikanische Konzil Ritus und Deutung dieses Sakraments erneuert.
Gesalbt werden üblicherweise Stirn und Handflächen des Kranken. Zur Salbung spricht der Priester die Spendeformel.

 
Sat Nam Rasayan

Sat Nam Rasayan (SNR) ist eine indische Heilkunst, die aus dem Kundalini Yoga hervorgegangen ist. Der Name stammt aus dem Sanskrit: „Sat Nam“ bedeutet „Wahrheit ist mein Name“ oder „wahre Identität“, und „Rasayan“ heißt „fließen“. So könnte man „Sat Nam Rasayan“ etwas freier übersetzen mit „die wahre Identität zum Fließen bringen“.
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Diese Heilkunst war früher eine Geheimlehre, die nur mündlich von einem Meister an seinem Schüler überliefert wurde. Heute lehrt Dr. Guru Dev Singh Khalsa - 1948 in Puebla, Mexiko, geboren - diese Heilform. Er wurde von Yogi Bhajan (Meister des Kundalini Yoga) persönlich ausgebildet. Seit 1988 ist Guru Dev Singh Meister der Heilkunst Sat Nam Rasayan, die er auf allen Kontinenten unterrichtet. 2001 hat er die Ehrendoktorwürde von der Uni Open International University in Colombo (Sri Lanka) für besondere Leistungen im Bereich natürliche Heilweisen erhalten.
SNR ist eine meditative, stille Heilkunst. Sie wird auch als Essenz des Heilens beschrieben und ist sehr wirkungsvoll sowie entspannend sowohl für den Behandler als auch für den Heilsuchenden.
In einem spezifischen transzendenten Bewusstseinszustand kann der Ausübende über das Spüren, Zulassen und Annehmen die Lebenskraft, die fünf Elemente, die Muskeln, Nadis, Meridiane und Organe des Heilsuchenden in ein Gleichgewicht bringen, so dass die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.
Man verwendet ausschließlich Aufmerksamkeit und transzendentes Bewusstsein – ohne bewusst Energie zu geben.
Als Praktizierender erfährt man die große Kraft, die in der Stille und im „Nichts-Tun“ liegt. Das schenkt Freude, Gelassenheit und Lebensmut.
SNR kann ein sehr direkter Weg zu Bewusstheit und intuitivem Leben sein und eignet sich gut als Ergänzung zu schulmedizinischen Behandlungen.

 
Schamanismus

Schamanismus als uralte Tradition der Naturvölker findet man in allen Kulturen der Erde - von Grönland über Europa, nach Afrika, Asien und Russland bis zu den Indianern von Nord- und Süd-Amerika. Neben der alten, bei uns z.T. längst vergessenen Kultur, entwickelt sich heute wieder neues schamanisches Bewusstsein.
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Menschen, Tiere, Pflanzen und Mineralien, alles hängt zusammen und steht in wechselseitiger Beziehung, davon geht der Schamanismus aus. 
Die Erde selbst ist ein lebendiges Wesen, und wir alle sind Kinder dieser Mutter Erde. Aus dieser Einsicht erwächst Respekt gegenüber der ganzen Schöpfung.
Der Schamane/die Schamanin versetzt sich mittels Techniken wie Trommeln, Rasseln, Tanzen, Singen, Räucherwerk, speziellen Atemtechniken und/oder Kontemplation in Trance. In diesem schamanischen Bewusstseinszustand wird er zum Wirkkanal für die übernatürlichen Kräfte, durch welche er heilen, Rat holen oder die Zukunft erfahren kann. In diesen Ebenen der „nichtalltäglichen Wirklichkeit“ treffen Schamanen/Innen ihre Krafttiere, Pflanzengeister, Geistlehrerinnen und andere Verbündete, die als Vermittler von höherem Wissen um die Beschaffenheit der Welt dienen.
Durch schamanische Arbeit, Rituale und Zeremonien, wie z.B. Schwitzhütte, wird es dem Menschen möglich, sich wieder mit seinen Wurzeln, mit der Erde und mit dem Geist zu verbinden. Dadurch findet er zu sich selbst und kann in Frieden mit sich und seiner Mitwelt leben.

 
Seelsorge 

Seelsorge ist das christlich motivierte Bemühen um die Seele des Menschen und dessen Beziehung zu Gott. Die Methoden der Seelsorge werden in der Poimenik reflektiert. Diese Lehre von der Seelsorge ist Teilgebiet der Praktischen Theologie.
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Seelsorgliches Handeln ist nicht zu verwechseln mit psychotherapeutischem Handeln. Jedoch kommen in der Seelsorge auch psychotherapeutische Methoden zur Anwendung. Die durch Carl Rogers und die holländische Seelsorgebewegung in Deutschland beeinflusste Pastoralpsychologie legt vor allem auf einen engen Austausch zwischen Seelsorge und Psychologie (hier meist Psychotherapie) Wert.
Seelsorgerisches Handeln ist nicht an ein kirchliches Amt gebunden. 
Gemeinsam ist allen Handlungsfeldern der Anspruch, Menschen in Lebens- und Glaubensfragen zu begleiten. Dies geschieht im persönlichen Gespräch, je nach Situation aber auch durch Gebet, durch tröstende und aufmunternde Worte aus der Bibel, durch Segensgesten (z.B. Handauflegung) aber auch durch soziale Unterstützung. Zu Seelsorge fehlt ein gleichbedeutend anderer Begriff; Telefonseelsorge etwa bietet aufmunternde Worte, ganz ohne die Bibel zu zitieren. Seelsorge ist immer wieder neu an den konkreten Menschen auszurichten. 

 
Tantra

Tantra, eine spezielle Meditationstechnik, hat seine Wurzeln in hinduistischen und buddhistischen Traditionen, es ist die Lehre des Flusses der Shakti oder auch des Chi, wie es später der Daoismus bezeichnet. 
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Tantra ist ein mystischer Einweihungspfad, in dessen Meditationen mit der Visualisierung verschiedener Gottheiten und der Rezitation von Mantren gearbeitet wird. In den höheren Tantras können auch Rituale unter Einbeziehung der Sexualkraft mit einem Partner praktiziert werden, wo Sexualität auch als die Urquelle der Lebenskraft (Shakti) eingeschätzt wird. Spezielle innere Haltung sowie Atem- und Energietechniken könnten über ekstatische Erfahrungen während der sexuellen Vereinigung von Mann und Frau zu spiritueller Entwicklung führen. 
Oft nur vages Wissen über Tantra führte zu dem heute bekannten Neo-Tantra, welches eher als sexualtherapeutische Arbeit bezeichnet werden kann.

 
 
Therapeutic Touch 

Therapeutic Touch (TT) wurde Anfang der 1970er Jahre von Dr. Dolores Krieger, Pflegewissenschaftlerin, und Dora Kunz, Heilerin und Hellseherin, als Pflegeintervention entwickelt. Therapeutic Touch ist eine moderne Version mehrerer uralter Heilmethoden des Handauflegens. 
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Die Praxis basiert auf der Annahme, dass alle Lebewesen komplexe Energiefelder sind und dass die Möglichkeit, Heilung in anderen Menschen zu unterstützen, eine natürliche Fähigkeit des Menschen ist. 
TT hilft, das energetische Gleichgewicht wieder herzustellen und fördert den freien Energiefluss in Mensch und Tier.
Zahlreiche Forschungen, wissenschaftliche Studien, Dissertationen und klinische Erfahrungen zeigen, dass folgendes regelmäßig zu beobachten ist:
- Entspannungsreaktion innerhalb von 2 bis 4 Minuten 
- Reduzierung von Anspannung 
- Reduzierung in der Wahrnehmung von Schmerz 
- Beschleunigung der Wundheilung und des Knochenwachstums  
- Normalisierung der Immunfunktion
Therapeutic Touch eignet sich – speziell in Arztpraxen und Krankenhäusern – besonders gut als unterstützende Therapie nach Operationen, bei Schmerzzuständen und nach Unfällen oder Verletzungen und kann gut mit anderen Therapien und medizinischen Ansätzen kombiniert werden.

 
Yoga

Yoga ist eine spezielle Meditationstechnik. In der Tradition des Yoga unterstützen verschiedene Körperhaltungen und -übungen, Atemtechniken, sowie Fasten und andere Arten der Askese die Meditation. Im Raja Yoga gelten Pratyahara (Zurückziehen der Sinne) und Dharana (Konzentration) als Vorstufen der Me-ditation (Dhyana). Im Zen-Buddhismus hingegen können ganz unterschiedliche Tätigkeiten Gegenstand der Meditation sein, wie z.B. das Blumenstecken (Ikebana), die Kalligraphie (Shodô) oder das Bogenschießen (Kyôdô).

 

 

Auch wenn die Grenzen zwischen geistigen Heilweisen zu Energie- und Schwingungsmedizin mitunter verschwimmen mögen - nicht zu geistigen Heilweisen zählen:

  • Energiemedizin, Energetische Medizin, Informationsmedizin
  • Radionik/Schwingungsmedizin
  • Systemische (Familien-)Aufstellungen

In keinem Fall zählen Wahrsagerei, Zukunftsdeutung, mediale Auskünfte und Beratungen jedweder Art zu geistigen Heilweisen.