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Aufgaben und Ziele des DGH e.V. 

  • Verbraucherschutz: Information der Öffentlichkeit über Möglichkeiten und Grenzen geistiger Heilweisen und die Arbeit von Heilern durch Publikationen und Presseartikel, den telefonischen Info-Dienst der Geschäftsstelle, die Teilnahme an Messen und Informationsveranstaltungen sowie den DGH-Kongress
  • qualitativ und ethisch hochwertige Arbeit von Heilern durch Kontrolle der Einhaltung eines Ethik-Kodex‘ und die Weiterentwicklung von Prüfungsordnungen für vereinsinterne Zertifizierung von Ausbildungen und Heilern
  • Integration geistiger Heilweisen ins Gesundheitssystem – gleichwertig neben Schulmedizin und Naturheilkunde
  • Förderung der Zusammenarbeit von Heilern, Ärzten, Heilpraktikern und Therapeuten, Unterstützung wissenschaftlicher Forschungsprojekte
     

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Der Dachverband Geistiges Heilen e.V ist ein Zusammenschluss von Heilern, Heilerverbänden, Ärzten, Heilpraktikern, Patienten und engagierten Laien. Unter dem Dach des Vereins haben Vertreter verschiedenster geistigen Heilweisen eine Interessengemeinschaft gefunden – Heiler ebenso wie Heilpraktiker und Ärzte, die geistige Heilweisen in ihre Arbeit einbeziehen. Hinzu kommen Menschen, die geistiges Heilen selbst nicht beruflich praktizieren, sondern beispielsweise Klienten/Patienten, deren Angehörige und Freunde, welche die Ziele und Anliegen des DGH unterstützen wollen. 

Sowohl die Mitgliedschaft im DGH e.V. als auch das Wirken des Vereins sind unabhängig von religiösen und weltanschaulichen Bekenntnissen oder Zugehörigkeiten. Der DGH e.V. arbeitet konfessions- und kulturübergreifend, unabhängig von Kirchen, Glaubensvereinigungen und Institutionen und tritt ein für das Recht auf Selbstbestimmung jedes einzelnen Menschen.

Der DGH e.V bietet rd. 3.500 Einzelmitgliedern sowie Mitglieds- und Förderverbänden aus Deutschland, der Schweiz und Österreich eine Dachorganisation und hat sich zum größten Interessensvertreter von Heilern im deutschsprachigen Raum entwickelt.

Seit der Gründung des Vereins am 18. Februar 1995 setzen sich die Mitglieder des DGH dafür ein, geistiges Heilen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und in das Gesundheitswesen zu integrieren. Ziel war und ist das gleichwertige Zusammenwirken von Ärzten, Heilpraktikern und Heilern zum Wohle der Menschen.

Im Sinne des Verbraucherschutzes klärt der DGH e.V auf über Möglichkeiten und Grenzen geistiger Heilweisen, informiert über die Arbeitsweise von Heilern, vermittelt Adressen von Heiler/innen, die DGH-Mitglieder sind und informiert über Aus- und Weiterbildungen zu geistigen Heilweisen.

Die Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 2. März 2004 wurde seitens des DGH e.V. maßgeblich mit initiiert. Dank dieser Entscheidung dürfen Heiler seither legal neben Ärzten, Heilpraktikern und Therapeuten im nichtmedizinischen Bereich arbeiten.

Mit der Einführung und Überwachung der Einhaltung eines verbindlichen Verhaltens- und Ethikkodex für seine Mitglieder, mit dem Zertifikat „Anerkannte/r Heiler/in bzw. „Anerkannte/r Ausbilder/in nach den Richtlinien des DGH e.V“ und den entsprechenden Prüfungsordnungen sollen Maßstäbe für die Qualität von Ausbildungen und die Arbeit von Heilern gesetzt werden. Gleichzeitig soll diese vereinsinterne Zertifizierung Hilfesuchenden eine Orientierung beim Finden gut ausgebildeter und seriös arbeitender Heiler bieten.

Um die Integration geistiger Heilweisen in das Gesundheitswesen zu fördern, unterstützt der DGH e.V Forschungsprojekte, fördert die Zusammenarbeit von Heilern mit Ärzten, Heilpraktikern und Kliniken und führt datenschutzkonforme, medizinisch wissenschaftliche Dokumentationen durch.

Der DGH e.V. veranstaltet jedes Jahr am zweiten Oktoberwochenende einen "Kongress Geistiges Heilen" in Rotenburg an der Fulda.  Der Kongress gibt einerseits interessierten Laien die Möglichkeit, geistige Heilweisen kennen und verstehen zu lernen und bietet andererseits Heilern, Ärzten, Heilpraktikern und anderen therapeutisch Arbeitenden eine Möglichkeit der Weiterbildung und des Austausches rund um Themen geistiger Heilweisen.