Geistiges HeilenBereich für PatientenÜber den DGH e. V.Bereich für MitgliederKongress des DGH

Der Dachverband Geistiges Heilen e. V.

Sehr geehrte LeserInnen,

aufgrund des Artikels „Die Unheilerin“ von CORRECTIV und der RTL-Sendung möchten wir seriöse HeilerInnen und Sie schützen und auf unsere Patienteninformation – unter der Rubrik „Für Patienten“ hinweisen. Bei der Auswahl eines Heilers sollten Sie folgende Aussagen mit einem JA bestätigen können:

  • Die Heilerin/der Heiler weist vor Behandlungsbeginn darauf hin, dass ihre/seine Behandlung die Diagnose oder den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker nicht ersetzt.
  • Sie/er macht keine Versprechungen hinsichtlich Heilung oder Linderung von Symptomen.
  • Sie/er stellt keine medizinischen Diagnosen und weist darauf hin, dass sie/er Selbstheilungskräfte aktiviert.
  • Sie/er respektiert sowohl die Person als auch die Entscheidungen des Patienten und verlangt keine Mindestanzahl von Behandlungen.
  • Sie/er verlangt keine Vorauskasse.
  • Sie/er stellt nach erbrachter Dienstleistung eine Quittung über das vereinbarte Honorar aus.
  • Für Fernbehandlungen verlangt sie/er kein Honorar (freut sich möglicherweise aber über eine freiwillige Spende).
  • Ein Hinweis zur Honorarhöhe: DGH-Mitglieder haben mit dem Verhaltenskodex anerkannt, dass der Stundensatz für Heilbehandlungen 100,00 Euro nicht überschreiten soll.

Wenn Sie nicht einverstanden sind mit dem Auftreten bzw. der Arbeit eines Heilers, der DGH-Mitglied ist, können Sie sich an die Ethik-Kommission des DGH wenden.

Diese nimmt die Beschwerden auf, ohne hierbei weder für PatientInnen noch für HeilerInnen Partei zu ergreifen. Die Ethik-Kommission prüft dann, in wieweit ein Verstoß gegen unseren Verhaltenskodex/Ethikkodex vorliegt, und bittet dann den Heiler/die Heilerin um Stellungnahme. Gegebenenfalls bittet sie auch den Patienten um Vorlage von Beweisen z. B. beim Vorwurf des Verstoßes gegen die Honorarrichtlinien, insbesondere wenn Aussage gegen Aussage steht. Das Verfahren kann bis zum Ausschluss des Heilers aus dem DGH e. V. führen.

Im Artikel „Die Unheilerin“ von CORRECTIV bzgl. Sabine Rohwer wird der DGH e. V. mit den Worten zitiert „die Sachlage bis dato nicht geklärt werden konnte.“ Unerwähnt hierbei bleibt, warum die Sachlage ungeklärt ist. Der Grund hierfür ist, dass in diesem Fall Aussage gegen Aussage steht und wir um Vorlage von Beweisen gebeten und diese nicht erhalten haben.

Frau Sabine Rohwer ist aus dem DGH e. V. ausgetreten.

Zu unseren ethischen Grundsätzen gehört u. a., dass wir als HeilerInnen unsere Klienten ermahnen, ihre Hoffnung keinesfalls alleine auf uns zu setzen. Wir raten auch nicht ab von Arztbesuchen, Medikamenteneinnahme, Therapien oder operativen Eingriffen, sondern bemühen uns um eine gute Beziehung zu allen in Heilberufen Tätigen und um Zusammenarbeit mit ihnen.

Mit freundlichen Grüßen
DGH e. V.
Geschäftsführender Vorstand

Geistige Heilweisen von Handauflegen und Reiki bis hin zu Quantenheilung

Herzlich willkommen auf den Internetseiten des Dachverbandes Geistiges Heilen e. V.
Hier finden Sie zahlreiche Informationen über Möglichkeiten und Grenzen geistiger Heilweisen, über die Arbeitsweise seriöser Heiler und Adressen von Heilern in Wohnortsnähe.
Darüber hinaus finden Sie hier Informationen über häufig praktizierte geistige Heilweisen, über Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung von Heilern und selbstverständlich auch zum Verein selbst und die Möglichkeit, den DGH e. V. und seine Ziele als Mitglied zu unterstützen.

Sowohl die breit angelegte Informations- und Öffentlichkeitsarbeit als auch die Förderung qualitativ hochwertiger Aus- und Weiterbildungen von Heilern sowie die Kontrolle der Einhaltung des Ethik-Kodex des DGH dienen zuerst dem Schutz von Hilfesuchenden vor unseriösen Angeboten.

Geistiges Heilen ist ein Angebot an Hilfesuchende, das gleichberechtigt neben klassischer Schulmedizin, Naturheilkunde und anderen therapeutischen Angeboten steht. Geistiges Heilen aktiviert Selbstheilungskräfte, fördert Heilung im ganzheitlichen Sinne, ermutigt und unterstützt Menschen beim Wahrnehmen ihrer Eigenverantwortung.